Mittwoch, 7. November 2012

"Heilig" - Religion oder Herzensangelegenheit?

Viele Leute setzt das Wort "heilig" in Verbindung mit der Religion. Gläubige nehmen dieses Wort von der Kirche auf. Ihnen wird in den Kopf gesetzt, das gewisse Personen wie Jesus oder Maria heilig sind. Alles was sie gesagt und getan haben ist heilig. Egal was mit ihnen zu tun hat ist heilig.
Gut kann man machen, muss man aber nicht. Für mich hat es eher etwas mystisches statt heilig. Ich persönlich sehe das Wort heilig als einen Status, den man seinen Prinzipien verleiht. Etwas heilig zu nennen bedeutet, dass es der jeweiligen Person sehr am Herzen liegt und sie es nie und nimmer verlieren möchte. Sei es die Familie, Freunde, gewisse Gegenstände oder Erinnnerungen. Die Kirche kann einem nicht vorschreiben was heilig ist und was nicht. Dieser entscheid ist subjektiv und bei jedem sehr unterschiedlich.
Man braucht etwas heiliges in seinem Leben! Es weckt den Beschützerinstinkt und verleiht seinem Leben einen Sinn. Ich denke einfach, dass die eigene Familie an oberster Stelle stehen sollte. Es gibt nichts heiligeres als sein eigenes Fleisch und Blut. Man sorgt dafür, dass seine Familie genug zu essen und ein Dach über dem Kopf hat. 
Aber eben wie gesagt, es gibt unterschiedliche Heiligtümer. Wählt euch eure Heiligtümer bewusst aus. Es muss etwas für euch bedeuten. Etwas, das euch das Gefühl von Glück Freude gibt. Ihr müsst es pflegen und beschützen. Es ist ein Symbol eures Glücks! Lasst nicht zu, dass jemand euer Glück zerstört.

lg. Dr. Soki 

Dienstag, 30. Oktober 2012

Ein Lieblingsort ist bloss eine Frage der Willensstärke!


Vielleicht kennt ihr die redewendung: "Zu Hause ist es immer noch am schönsten". Ein zu Hause, in dem man sich rundum wohl und geborgen fühlt. Ein zu Hause, das man nie wieder verlassen möchte. Ein zu Hause, in dem man seine eigene Familie gründet. Ein zu Hause ist für mich idyllisch. Schon in jungen Jahren stellt man sich sein eigenes Haus vor. Irgendwo an einem Strand mit weissem Sand und himmelblauem Meer. Ein grosses Haus direkt davor. Einen Garten, der bis in den Horizont reicht und viele viele Autos. Das waren mal meine Kinderträume.


Heute denke ich anders darüber. Logisch gegen ein bisschen Luxus hat niemand etwas dagegen einzuwenden. Aber heute habe ich um eines mehr Erfahrung als mit 4 Jahren. Ich denke wir Menschen brauchen nicht viele materiellen Dinge. Früher waren wir gar nicht so verwönht. Damals hätte wahrscheinlich bloss ein kleines Häusschen in der freien Natur mit unseren Liebsten um uns genügt. Ich für meinen Teil halte immer noch an den alten Prinzipien.
Mein aller grösster Wunsch wäre ein Haus, isoliert von anderen Häusern um den Alltagsstress zu vergessen. Jeden Morgen werde ich vom ersten Sonnenstrahl geweckt und von Vogelgezwitscher begleitet. Eine überdachte Terasse, an der ich jeden morgen meinen Kaffe trinken kann und dem Sonnenaufgang nacheifern kann, der sich hinter dem Horizont erstreckt. Ein vollausgestatteter Garten mit allen möglichen Pflanzen. Neben mir sitzt meine wunderschöne Frau. Die Kinder spielen im Garten mit dem Hund. So sollte jeder Tag beginnen, sodass ich jeden Tag aufs neue Energie tanken kann für einen harten Arbeitstag auf dem Fussballfeld. Am Abend kehre ich nach Hause zurück und setzte mich erneut auf die Terasse. Ich liege Hand in Hand mit meiner Frau in der Hängematte und schaue getrost zu wie die Sonne langsam vom Himmel verschwindet.



Ein Lieblingsort existiert so zu sagen nicht. Ich stelle ihn mir einfach nur vor. Diese Vorstellung trage ich jeden Tag in mir. Sie gibt mir Kraft und Zuversicht, dass sich all die Mühe, die ich auf mir nehme, eines Tages lohnen wird. Das ist auch mein Lebensmotto: "Von nichts kommt nichts!" Jeder kann seinen Lieblingsort haben. Der entscheidende Faktor ob man es erreicht oder nicht ist, wie sehr man es will.



Erzählt mir doch von eurem Lieblingsort!:D
lg Dr.Soki ;)